Bisphosphonate – Einsatz und Bedeutung in der Zahnmedizin
Was sind Bisphosphonate?
Bisphosphonate hemmen den Knochenabbau und werden vor allem bei Osteoporose, Knochenmetastasen und bestimmten Krebserkrankungen eingesetzt. Für die Zahnmedizin sind sie relevant, weil sie den Knochenstoffwechsel im Kiefer beeinflussen: Nach chirurgischen Eingriffen wie Zahnentfernungen steigt das Risiko einer Kieferosteonekrose. Informieren Sie Ihren Zahnarzt deshalb immer über eine laufende oder frühere Bisphosphonat-Therapie.
- Kernpunkt
- Bisphosphonate hemmen knochenabbauende Zellen; sie binden sich fest an den Knochen und bleiben dort über Jahre aktiv.
- Wichtig für den Zahnarzt
- Einnahme immer angeben: Bei chirurgischen Eingriffen im Mund (z. B. Extraktion, Implantation) besteht ein erhöhtes Risiko einer Kieferosteonekrose.
- Gut zu wissen
- Eingriffe werden bei laufender Therapie besonders sorgfältig abgewogen; enge Abstimmung zwischen Arzt und Zahnarzt ist entscheidend.
Verordnung, Dosierung und Therapiedauer liegen beim behandelnden Arzt; Fragen zur Medikation immer ärztlich abklären. Ersetzt keine individuelle Beratung.

Was sind Bisphosphonate?

Anwendung und Wirkweise von Bisphosphonaten

Bisphosphonate und die Zahnmedizin

Nebenwirkungen Bisphosphonate

