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Offener Biss: Ursachen, Auswirkungen und Behandlung

Offener Biss: Ursachen, Auswirkungen und Behandlung

Der offene Biss ist eine häufige Zahnfehlstellung, die sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen auftreten kann. Es handelt sich dabei um eine Fehlentwicklung der Zähne und Kiefer. Der obere und untere Zahnbereich beißen dabei nicht korrekt aufeinander. Stattdessen bleibt eine sichtbare Lücke...
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Die kurze Antwort

Ein offener Biss ist eine Zahnfehlstellung, bei der obere und untere Frontzähne beim Zubeißen nicht aufeinandertreffen – es bleibt eine sichtbare Lücke. Ursachen sind genetische Veranlagung, übermäßiger Schnullergebrauch oder Daumenlutschen. Unbehandelt drohen Kauprobleme, Sprachstörungen und Kiefergelenkbeschwerden. Bei Kindern lässt sich die Fehlstellung meist mit Zahnspangen und Funktionsgeräten in ein bis zwei Jahren korrigieren; bei Erwachsenen ist teils zusätzlich Chirurgie nötig.

Typische Ursachen
Genetische Veranlagung, übermäßiger Schnullergebrauch, Daumenlutschen
Behandlungsdauer
Bei Kindern je nach Schweregrad und Alter etwa 1–2 Jahre
Behandlung
Feste oder herausnehmbare Zahnspangen und Funktionsgeräte; bei Erwachsenen ggf. kombiniert mit chirurgischen Eingriffen

Art und Dauer der Behandlung hängen vom individuellen Befund ab und werden kieferorthopädisch geplant.

Ursachen für einen offenen Biss

Ursachen für einen offenen Biss

Die Ursachen für eine solche Fehlstellung können vielfältig sein. Häufig spielen genetische Faktoren eine Rolle. Auch äußere Einflüsse wie das längerfristige Saugen am Schnuller oder Daumenlutschen können zur Entstehung eines offenen Bisses führen. In einigen Fällen ist auch eine fehlende Rückbildung des Bisses bei Kindern eine Ursache. Wenn die Fehlstellung bei Erwachsenen nicht korrigiert wird, kann sie zu weiteren Problemen führen. Unter anderem Kiefergelenkbeschwerden, eingeschränkten Kaumuskulatur und sogar Sprachstörungen. Ein weiterer Faktor für die Entwicklung eines unvollständigen Bisses ist eine unzureichende Behandlung von Zahnfehlstellungen im Kindesalter. Wenn diese Fehlstellungen lange nicht korrigiert werden, können sie sich verstärken und zu einem offeneren Biss führen. Auch bei Menschen, die einen Schnuller genutzt haben oder an ihrem Daumen saugten, ist das Risiko erhöht.
Offener Biss: Symptome

Offener Biss: Symptome

Der offene Biss kann verschiedene Symptome verursachen, die sowohl das Aussehen als auch die Funktion des Kiefers beeinträchtigen. Zu den häufigsten Beschwerden gehören: 1. Ästhetische Beeinträchtigungen: Die sichtbare Zahnlücke kann das Erscheinungsbild der betroffenen Person negativ beeinflussen. Vor allem im Kindesalter kann dies zu einem niedrigen Selbstwertgefühl führen.
2. Kauprobleme: Ein offener Biss kann das Kauen von Nahrung erschweren. Dies kann zu Problemen bei der Nahrungsaufnahme und Verdauung führen.
3. Sprachprobleme: Durch den offenen Biss kann auch die Aussprache von bestimmten Lauten beeinträchtigt werden. Dies kann zu Sprachstörungen führen.
4. Kiefergelenkschmerzen: Im fortgeschrittenen Stadium können die Kiefergelenke durch die falsche Ausrichtung des Kiefers überlastet werden. Schmerzen und Verspannungen können die Folge davon sein.
Offener Biss Behandlung

Offener Biss Behandlung

Die Behandlung eines offenen Bisses hängt von der Schwere der Fehlstellung und dem Alter des Patienten ab. Bei Kindern ist die Chance auf eine vollständige Korrektur der Fehlstellung durch frühzeitige Behandlung am höchsten. In vielen Fällen kann ein offener Biss durch Zahnspangen oder Kieferorthopädische Apparaturen korrigiert werden. Besonders wichtig ist hierbei die Behandlung während des Wachstums, da der Kiefer noch formbar ist. Für Erwachsene, bei denen der offene Biss bereits vollständig ausgebildet ist, kann eine kombinierte Behandlung notwendig sein. Sie besteht aus kieferorthopädischen Maßnahmen und chirurgischen Eingriffen. In besonders schweren Fällen kann es erforderlich sein, den Kiefer chirurgisch zu repositionieren, um die richtige Ausrichtung wiederherzustellen. Die Behandlung mit Zahnspangen erfolgt in der Regel über einen längeren Zeitraum. Sie kann je nach Alter des Patienten und der Schwere der Fehlstellung variieren.
In vielen Fällen wird auch eine Rückbildung des Bisses nach Abschluss der Zahnspangenbehandlung empfohlen. Zum Beispiel durch den Einsatz von Retainern oder anderen Geräten. So kann man eine erneute Fehlstellung verhindern. Die Dauer der Rückbildung variiert von Fall zu Fall. Bei einigen Patienten kann die Behandlung innerhalb von ein bis zwei Jahren abgeschlossen sein. Bei anderen ist eine längere Behandlungszeit erforderlich. In jedem Fall sollte die Rückbildung unter der Aufsicht eines erfahrenen Kieferorthopäden erfolgen, um optimale Ergebnisse zu erzielen.
Offener Biss bei Kindern

Offener Biss bei Kindern

Im Kindesalter ist die Wahrscheinlichkeit einer vollständigen Rückbildung besonders hoch. In vielen Fällen kann die Verwendung von Zahnspangen und Funktionsgeräten helfen, den Biss zu korrigieren.
Wenn der die Fehlstellung durch Schnullergebrauch oder Daumenlutschen verursacht wurde, sollte dieses Verhalten frühzeitig gestoppt werden. Hierzu kann auch eine enge Zusammenarbeit mit einem Kieferorthopäden notwendig sein. Er wird das richtige Vorgehen in jedem Einzelfall empfehlen.
Fazit

Fazit

Der offene Biss ist eine weit verbreitete Zahnfehlstellung. Sie hat nicht nur ästhetische Auswirkungen, sondern beeinträchtigt auch die Funktionalität des Kiefers und die allgemeine Lebensqualität. Eine frühzeitige Erkennung und Behandlung, insbesondere im Kindesalter, ist entscheidend, um spätere Komplikationen zu vermeiden. Durch den gezielten Einsatz von Zahnspangen und ggf. chirurgischen Eingriffen kann die Fehlstellung in jedem Alter erfolgreich behandelt werden.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ) zum Kreuzbiss

Eine Zahnfehlstellung, bei der der obere und untere Zahnbereich nicht korrekt aufeinanderbeißen. Dadurch entsteht eine sichtbare Lücke zwischen den Zähnen.
Ursachen können genetische Veranlagung, der übermäßige Gebrauch eines Schnullers oder das Daumenlutschen sein.
Ja, bei Kindern kann die Fehlstellung in vielen Fällen durch Zahnspangen und Funktionsgeräte korrigiert werden.
Die Rückbildung dauert je nach Schweregrad und Alter des Patienten zwischen ein und zwei Jahren.
Ja, Erwachsene können von einer Kombination aus kieferorthopädischer Behandlung und gegebenenfalls chirurgischen Eingriffen profitieren.
Ja, er kann die Aussprache beeinträchtigen, insbesondere bei Lauten, die die Zähne betreffen.
Der Schnullergebrauch kann in der Kindheit zu einem offenen Biss führen, wenn er übermäßig genutzt wird.
Unbehandelt können Kauprobleme, Kiefergelenkbeschwerden und sogar chronische Schmerzen die Folge sein.
Je nach Schweregrad der Fehlstellung können feste oder herausnehmbare Zahnspangen eingesetzt werden.
Bei Erwachsenen kann eine Kombination aus Zahnspangen und chirurgischen Eingriffen erforderlich sein, um die Fehlstellung zu korrigieren.

Das sagen unsere Patienten

Ich habe mein erstes Implantat bekommen. Die Behandlung war absolut schmerzfrei und ich wurde super gut behandelt. Der Doktor und das Team nehmen sich Zeit und erklären alles was sie machen. Ich habe mich sehr gut aufgehoben gefühlt und kann diese Praxis wärmstens weiterempfehlen. Vielen lieben Dank!

Busta MoveBewertet auf Google

Ich bin seit 2020 Patient. Meine Anliegen konnte ich sehr gut mit Herrn Paetz und dem Team besprechen und meine Fragen konnten beantwortet werden. Handwerklich wahrscheinlich einer der besten Praxen Berlins.

Bartek StawiszynskiBewertet auf Google

Ich, als absoluter Angst Patient muss sagen, tolles Team. Sehr schnell ein Termin bekommen, mein Zahn Problem, war in kürzester Zeit vorbei und mit der Lachgas Therapie war es erträglich.

Dave WBewertet auf Google

Ich hatte eine Prophylaxe bei Frau Kern. Als Angstpatientin fühlte ich mich sehr gut aufgehoben. Absolut kompetent, empathisch und behutsam. Die Praxis ist perfekt für Angstpatienten.

Nina IffländerBewertet auf Google

Ich bin die klassische Angstpatientin und diese Praxis hat es geschafft, mich etwas aus meinem Trauma herauszuholen. Die Schwestern sind so bemüht und die Ärztinnen super einfühlsam.

Saskia ReicheBewertet auf Google

Sehr freundlicher Tresen, keine Wartezeit und äußerst kompetente Zahnärztin. Vor allem habe ich geschätzt, dass mir keine Behandlung aufgedrängt wurde. Ich bin begeistert!

Andrea GerischerBewertet auf Google

Medizinisch geprüft von Martin Paetz, Leitender Zahnarzt mit dem Schwerpunkt Chirurgie & Gründer von Wunschlachen — geprüft am 08.06.2026