
Was kostet ein Zahnimplantat?
Ein Zahnimplantat ist hochwertig, langlebig und funktionell. Die Kosten hängen von Befund, Material, Krone und Knochenangebot ab. Gesetzliche Kassen zahlen meist nur einen Festzuschuss für den Zahnersatz, nicht für das Implantat selbst.
Die kurze Antwort
Ein einzelnes Zahnimplantat mit Krone kostet in der Regel ab etwa 2.500 Euro; Knochenaufbau, Vollkeramik oder mehrere Implantate erhöhen den Preis deutlich, umfangreiche Versorgungen erreichen fünfstellige Beträge. Die gesetzliche Kasse bezuschusst meist nur den Zahnersatz auf dem Implantat, nicht das Implantat selbst. Verbindliche Kosten zeigt der individuelle Heil- und Kostenplan vor Behandlungsbeginn.
- Kosten (Richtwert)
- Implantat mit Krone meist ab etwa 2.500 Euro; Knochenaufbau, Material und mehrere Implantate können den Preis deutlich erhöhen – verbindlich erst per Heil- und Kostenplan
- Honorar für das Einsetzen (GOZ 9010)
- 1.545 Punkte: 86,89 Euro (1,0-fach), 199,86 Euro (2,3-fach), 304,13 Euro (3,5-fach); Implantat und Implantatteile werden zusätzlich berechnet (GOZ-Punktwert 5,62421 Cent, Stand 09/2026)
- Bestandteile
- Implantatkörper, Abutment (Verbindungsstück) und Krone; dazu Diagnostik, Chirurgie, Labor und Kontrollen
- Kassenleistung
- Meist nur Festzuschuss für den Zahnersatz auf dem Implantat (60 Prozent der Regelversorgung, mit Bonusheft 70 oder 75 Prozent); das Implantat selbst ist in der Regel Privatleistung
Diese Informationen ersetzen keine zahnärztliche Beratung. Der genaue Preis hängt vom individuellen Befund ab und wird vor Behandlungsbeginn transparent aufgeschlüsselt.

Was kostet ein Implantat mit Krone?
Warum zahlt die Kasse beim Implantat nur einen Festzuschuss?
Das Implantat selbst gehört nicht zur Regelversorgung der gesetzlichen Krankenkassen. Die Kasse zahlt einen Festzuschuss für den Zahnersatz, also für die Krone auf dem Implantat.
Der Festzuschuss richtet sich nicht nach dem Implantatpreis, sondern nach der Regelversorgung für Ihren Befund. Bei einer Zahnlücke ist das meist eine Brücke oder eine herausnehmbare Prothese.
Deshalb bleibt beim Implantat oft ein spürbarer Eigenanteil, denn Chirurgie, Planung und mögliche Zusatzmaßnahmen werden meist privat berechnet. Auch im Härtefall (§ 55 Abs. 2 SGB V) zahlt die Kasse höchstens die Kosten der Regelversorgung, die Mehrkosten für das Implantat bleiben bei Ihnen.

Beispielrechnung: Was kostet das Einsetzen eines Implantats?
Wovon hängt ab, wie teuer ein Zahnimplantat wird?

Wie läuft die Kostenplanung ab?

Beratung und Diagnostik
Befundaufnahme, bei Bedarf Röntgen oder 3D-Diagnostik, und Besprechung möglicher Versorgungen und Materialien.
Heil- und Kostenplan
Sie erhalten alle Positionen aufgeschlüsselt, bevor die Behandlung beginnt. Für gesetzlich Versicherte ist der Plan kostenfrei (§ 87 Abs. 1a SGB V).
Zweite Meinung möglich
Auch der Plan einer zweiten Praxis ist für gesetzlich Versicherte kostenfrei. Zusätzlich prüfen die Patientenberatungsstellen der Zahnärzteschaft vorliegende Pläne kostenlos.
Festzuschuss der Kasse
Die Krankenkasse prüft den Plan und setzt den Festzuschuss fest. Erst danach beginnt die Behandlung.
Behandlung und Kontrolle
Nach der Einheilphase wird die Krone eingesetzt; regelmäßige Kontrollen schließen sich an.
Wie lässt sich der Eigenanteil finanzieren?


Lohnt sich das Implantat trotz der Kosten – und worauf sollten Sie achten?
FAQ: Häufige Fragen zu Zahnimplantat Kosten
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